Platzübersicht

Allgemeine Angaben zum PlatzPlatzkarte

Größe: 57 ha Zahl der Löcher: 18 Loch Platz/ CR-Wert:

Par 71
Damen (rot): 4889 m / Slope 129; CR 72,1
Damen (blau): 5340 m / Slope 133; CR 75,2
Herren (gelb): 5771 m / Slope 133; CR 71,7
Herren (weiß): 6047 m / Slope 136; CR 73,3

Übungsanlage: das Mulligan (Loch 0) ist Bestandteil der Übungsanlage und kann auf dem Weg zum 1. Abschlag gespielt werden.

Driving Range: mit ca. 20 Abschlagplätzen, Matten- und Grasabschläge, großzügige Putt- und Pitchbereiche Hcp-Vorgabe: ab PE/ Hcp 54

Spielinfo als PDF Scorekarte als PDF Platzregeln

Bahn1_bigDer erhöhte Abschlag des Startloches bietet einen wunderschönen Blick auf die Baltic Hills und viele der Golfbahnen, die nun vor einem liegen.

Nervenstarke Spieler können versuchen, ihren ersten Drive über den großen Fairwaybunker zu schlagen. Gelingt dies, so bleibt lediglich ein sehr kurzer Schlag in das schmale Grün. Die Front des Grüns ist offen, sodass mit einem gelungenen Bump & Run sogar die Chance auf einen Birdie am ersten Loch besteht.

Defensiver ist die Variante, den ersten Abschlag mit einem Eisen zu spielen und den Ball vor oder rechts neben dem Fairwaybunker zu platzieren. Danach ist ein präziser zweiter Schlag gefordert, denn je weiter hinten die Fahne auf dem Grün gesteckt ist, desto mehr kommen die Bäume auf der linken Seite ins Spiel.

Das erste Grün ist nur wenig onduliert und gibt Hoffnung, das Eröffnungs-Loch mit einem guten Score zu verlassen. Hcp-Vorgabe: ab PE/ Hcp 54 

Bahn2_bigDas wohl schwierigste Loch des Golfplatzes findet sich gleich zu Beginn der Golfrunde. Es spricht nichts dagegen, diese Bahn insgeheim als Par 4.5- Loch zu spielen und den offensichtlichen Schwierigkeiten – dem Wald auf der linken und dem Wasser auf der rechten Seite sowie den vier Bunkern – aus dem Weg zu gehen. Ein sicherer Abschlag auf das Fairway vor den ersten Bunker ermöglicht es, den Ball mit dem zweiten Schlag hinter dem Dogleg-Knickpunkt und dem zweiten Fairwaybunker zu platzieren. Von dieser Position aus ergibt sich ein guter Winkel in das Grün und mit einem gelungenen Pitch kann die Puttfläche sicher mit dem dritten Schlag erreicht werden.

Konzentration ist beim Lesen des Grüns notwendig, denn eine Vielzahl kleiner Bewegungen in dem nach hinten ansteigenden Grün erschwert das Putten.

Longhitter haben an diesem Loch die Option, mit einem riskanten Abschlag die schmale Landezone hinter dem ersten Fairwaybunker – zwischen dem Wald und dem Wasserhindernis – zu erreichen. Ein Fade mit einem – je nach Windrichtung – mittleren bis langen Eisen ist dann der ideale Schlag, um dem Grünbunker aus dem Weg zu gehen. Je länger der Drive gespielt wurde, desto günstiger ist der Anspielwinkel in das Grün für den zweiten Schlag.

Das Grün sollte jedoch nicht verfehlt werden, denn hinter und links neben dem Grün fällt das Gelände steil ab.

Bahn3_bigAuf den ersten Blick ist das erste Par 3-Loch des Platzes ein sehr schwieriges. In der Tat werden nach rechts verzogene und zu lang gespielte Bälle in dem großen Teich (im Wasser) landen. Das Loch bietet jedoch zahlreiche Bereiche, von denen auch nicht perfekt geschlagene Bälle weitergespielt werden können.

So muss der Abschlag augenscheinlich carry bis zum Grün über das Wasser gespielt werden, tatsächlich aber bleiben gut zwanzig Meter Platz vor dem Grün. Hier bleiben zu kurz geratene Bälle sicher liegen.

Auch links neben dem Grün ist genügend Spielraum, um von dort mit dem zweiten Schlag an die Fahne zu chippen. Schläge von außerhalb des Grüns müssen jedoch sehr gefühlvoll gespielt werden, denn die drei Hügel in den Randbereichen des erhöhten Grüns erschweren die An- näherungen. Als Belohnung für das Treffen des Grüns vom Abschlag aus, lassen diese Hügel den Ball jedoch zur Grünmitte und somit zu der möglichen Fahnenposition auf diesem Grün laufen.

Bahn4_bigDas längste Par 4-Loch des Platzes verläuft zunächst in Richtung des Waldes und dreht dann nach rechts, wobei die Spielbahn nach dem Dogleg-Knickpunkt der Topografie des Geländes durch eine stark aus- geprägte Senke folgt. Das Grün des Loches liegt erhöht am Ausgang dieser Senke.

Ein gelungener Power-Fade zum Knickpunkt der Bahn kann den Ball mit dem starken Gefälle fast bis zum tiefsten Punkt der Senke laufen lassen. Ein Abkürzen der Bahn über den rechten Fairwaybunker ist jedoch nicht ratsam, da hinter dem Sandhindernis tiefes Rough das Anspielen des Grüns fast unmöglich macht.

Beim Anspielen des Grüns ist es wichtig, zu erkennen, dass der vordere Bereich der Puttfläche als „False Front“ ausgeprägt ist. Das heißt: Bälle, die den vorderen Bereich des Grüns treffen, können von dort wieder zurück rollen und erst am Fuß des Hanges zum Halten kommen.

Die kurz gemähte, steile Böschung hinter dem Grün kann jedoch in gleicher Weise bewusst genutzt werden, um zu lang geschlagene Bälle wieder zurück auf das Grün laufen zu lassen.

Für den Schlag ins Grün sollte also mindestens ein Schläger mehr gewählt werden.

Bahn5_bigDas erste und zugleich längste Par 5 des Platzes ist ein eindrucksvolles Golfloch, das unter anderem mit den enormen Fairway-Ondulierungen (den Baltic Hills) eine außergewöhnliche Herausforderung bietet. 

Zunächst verläuft die Golfbahn durch eine kleine Geländesenke. Der Abschlag kann mit einem guten Drive vor oder neben dem Fairwaybunker platziert werden. Hinter dem Knickpunkt des Doglegs liegen dann die Baltic Hills. Auch nach einem perfekt ausgeführten zweiten Schlag kann der Ball in den Baltic Hills verspringen und so liegen bleiben, dass der nächste Schlag aus einer extremen Schräglage oder, sollte der Ball in einer der vielen Mulden liegen bleiben, blind gespielt werden muss.

Wahre Golfer werden eine schwierige Lage akzeptieren – grade auch, wenn der Mitspieler nach einem ähnlich guten zweiten Schlag mit einer ebenen Lage auf einem der Plateaus der Baltic Hills mit freiem Blick auf die Spielbahn belohnt wurde – denn langfristig wird sich immer die Qualität des besseren Golfers durchsetzen. Aus den Baltic Hills heraus können verschiedene Routen zum Grün gewählt werden. Ein sehr schmaler Fairwaystreifen führt zwischen Hardroughbereichen hindurch auf dem kürzesten Weg zum Loch. Spieler, die diesen riskanten Weg wählen, werden mit einem guten Anspielwinkel ins Grün belohnt und müssen die beiden, mit Holzpalisaden versehenen Bunker vor dem Grün nicht überspielen.

Bahn6_bigMit den krumm gewachsenen Kiefern im Hintergrund, den großen Stech- und Besenginsterflächen, den vier tiefen Bunkern und dem bewegten Grünkomplex erinnert dieses wunderschöne Golfloch an die großen Par 3-Löcher der Britischen Inseln. Die windexponierte Lage des Loches bekräftigt diesen Eindruck, erschwert jedoch die Schlägerwahl enorm.

Egal von welchem der fünf Abschläge (mit Längen zwischen 117 und 194 Metern) das Loch gespielt wird, nicht selten sind zwei oder drei Schläger mehr – oder weniger – die richtige Schlägerwahl.

Bei einer Fahnenposition vorne links auf dem Grün ist ein Draw der ide- ale Schlag zur Fahne. Um jedoch dem tiefen Bunker links vor dem Grün aus dem Weg zu gehen, ist das Zielen auf die Mitte des Grüns nie eine falsche Entscheidung.

Mit seinen vielen Wellen macht das zu allen Seiten abfallende Grün das Putten sowie Annäherungsschläge von außerhalb sehr interessant.

Bahn7_bigMit dem Abschlag an dieser Par 5-Bahn verlässt man das Plateau der großen Waldlichtung, auf der die Löcher 2 bis 6 liegen. 

Die Spielbahn verläuft zwischen der Waldinsel auf der rechten und dem großen Fairwaybunker auf der linken Seite. Auf Höhe des Bunkers eröffnet sich ein traumhafter Blick auf den Gothensee und das Hinter- land der Drei Kaiserbäder der Insel Usedom. Longhitter werden versuchen, aus dieser Position das Grün mit dem zweiten Schlag anzugreifen. 

Wird der Ball in die Senke vor dem Schmetterlingsbunker vorgelegt, ergibt sich eine gute Position, um danach das mehr als dreißig Meter lange Grün anzuspielen. Ein mutig in Richtung der Bäume neben dem Grün gespielter flacher Ball wird mit dem Gefälle des Geländes nach rechts auf das Grün laufen. Schläge, die das Grün rechts verfehlen, landen auf einem tiefer liegendem Fairway, das durch einen lang gezogenen Geländesprung von den anderen Fairwaybereichen abgetrennt ist. Ein Anspielen des Grüns aus dieser Position wird durch die sehr steil aufragende Steinmauer erschwert, zudem ist das Grün aus dieser Anspielrichtung nur sehr schmal und wird im hinteren Bereich durch die Waldinsel begrenzt.

Bahn8_bigDer erhöhte Grünstandort dieser Bahn bietet einen schönen Blick auf die vielen Wiesen und Weiden der Umgebung von Korswandt. Kein Bunker erschwert den Abschlag auf diesem bergauf zu spielenden Par 3-Loch. Das Gelände fällt jedoch links neben dem Grün stark ab und die rechte Seite sowie der hintere Bereich des Grüns werden von urwüchsigem Kiefernwald gesäumt. Das Par aus einer dieser Positionen zu retten, ist ein schwieriges Unterfangen. 

Eine sichere Variante, diese Bahn zu spielen, ist, den Ball kurz vor das Grün zu schlagen und von dort aus an die Fahne zu chippen. Gerade wenn das Loch vorne auf dem zweistufigen Grün gesteckt ist, lohnt sich diese Spieltaktik. 

Je höher ein Spieler seinen Ball beim direkten Anspielen des Grüns schlagen kann, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser auf dem erhöht liegenden Grün schnell liegen bleibt. 

Die Welle im vorderen Grünbereich kann jedoch genutzt werden, um auch flache Schläge ins Grün abzubremsen.

Bahn9_bigVon dem erhöhten Abschlag aus sollte der Drive an dieser Bahn möglichst nahe an dem großen Fairwaybunker auf der linken Seite platziert werden. 

Da das Fairway in der Landezone nach links abfällt, sollte der Abschlag entweder mit einem Fade gespielt werden oder der Ball etwa Mitte Fairway landen, um dann mit dem Gefälle in Richtung des Bunkers zu laufen. Von dieser Position aus kann ein gutes Stück des Doglegs abge- kürzt werden. Ein Draw ist der ideale Schlag bergab zum Grün, um en Bunker links vor dem riesigen Doppelgrün aus dem Spiel zu nehmen. Der Draw wird – für Rechtshänder – durch die Schräglage auf dem Fairway, mit dem Ball oberhalb der Füße, erleichtert. 

Das Grün weist nur wenige größere Ondulierungen auf, trotzdem sollte die linke Hälfte des Grüns getroffen werden, da ansonsten Putts von bis zu siebzig Metern Länge drohen.

Bahn10_bigDas kürzeste Par 4-Loch des Golfplatzes eröffnet die Back Nine. Mit einem langen Eisen oder einem Fairwayholz kann der Abschlag in Richtung der rechten Bunkerkante des linken Fairwaybunkers auf Höhe des Dogleg-Knickpunktes geschlagen werden. Der Ball wird mit dem Quergefälle der Landezone nach rechts zur Fairwaymitte laufen. 

Longhitter haben die Möglichkeit, die Bahn etwas abzukürzen, in dem sie den Drive über die beiden Fairwaybunker auf der rechten Seite – bis kurz vor das Grün – schlagen. Eine sehr defensive Abschlagvariante an diesem Loch ist das Ablegen des Balles vor den beiden rechten Fairwaybunkern. 

Bei der Wahl der Abschlag-Strategie ist der daraus resultierende zweite Schlag zu beachten. Der Schlag zur Fahne muss über einen quer vor dem Grün liegenden, tiefen Bunker gespielt werden. Ein flaches Anspielen des erhöhten Grüns ist nicht möglich. 

Sehr gute Spieler werden deshalb versuchen, den Schlag ins Grün mit einem fast vollen Schwung zu spielen, um den Ball mit viel Spin auf dem Grün zu stoppen. Sie werden ihren Abschlag deshalb absichtlich etwas kürzer ablegen, obwohl sie in der Lage wären, ihren Drive bis wenige Meter vor den Grünbunker zu schlagen. Egal welche Route ein Spieler vom Abschlag aus wählt, es gilt unbedingt zu vermeiden, einen der Fairwaybunker zu treffen, um einen guten Score an diesem sehr kurzen Par 4-Loch nicht zu gefährden.

Bahn11_bigWie auf der ersten Halbrunde ist auch das zweite Loch der Back Nine sehr schwierig. Von dem erhöhten Abschlag wird der Drive über eine Senke auf ein ansteigendes und nach links abfallendes Fairway gespielt. Der Ball sollte auf der rechten Seite der Spielbahn, möglichst nahe bei den Fairwaybunkern, platziert werden. Dies ist die optimale Position, um in Richtung Grün weiter zu spielen. Longhitter müssen aufpassen, ihren Drive nicht zu lang zu schlagen, denn am Ende der Landezone quert ein Jahrhunderte alter Hohlweg die Spielbahn. 

Der Schlag ins Grün darf auf keinen Fall in dem tiefen Grünbunker lan- den, denn die beängstigend steil aufragende Sandböschung des Bunkers ist selbst von erfahrenen Spielern kaum zu überwinden. Oftmals bleibt als einzige Möglichkeit, den Ball seitlich oder gar rückwärts wieder aus dem Bunker heraus zu spielen.

Beim Putten darf man sich nicht von einer optischen Täuschung irritieren lassen. Die langen und zum Teil steilen Hänge in der Umgebung des Grüns lassen es so aussehen, als ob das Grün von vorne nach hinten abfiele, doch das Gegenteil ist der Fall.

Bahn12_bigDieses Par 5-Loch spielt sich deutlich kürzer, als die Längenabgaben auf der Scorekarte es vermuten lassen, da die Bahn einen Höhenunterschied vom Abschlag bis zum Grün von fast zwanzig Metern aufweist. 

Der Schlüssel für einen guten Score an diesem Loch ist, den Ball für das Anspielen des Grüns strategisch gut zu platzieren. Ab dem Ende der Waldinsel auf der linken Seite fällt das Gelände zunächst in Spielrichtung stark ab und bildet dann ein lang gezogenes Plateau, an dessen Ende die beiden Fairwaybunker liegen. Ein zwischen diesen Fairwaybunkern platzierter Schlag wird mit einem freien Blick auf das Grün belohnt. Je weiter ein Ball vor diesen Bunkern abgelegt wird, desto schlechter ist das Grün beim nächsten Schlag einzusehen, bis hin zur Bestrafung durch einen blinden Schlag in das gut durch Bunker verteidigte Grün. 

Das Grün dieses Loches fällt von vorne nach hinten ab, wobei eine dia- gonal durch die Puttfläche verlaufende Welle den höher liegenden vorderen und rechten Teil des Grüns von den tiefer liegen Bereichen links hinten auf dem Grün trennt. Das zweistufige Grün beim Anspielen einsehen zu können, ist somit sehr wichtig, um den Ball auf der – je nach Fahnen- position – richtigen Seite platzieren zu können.

Bahn13_bigDieses interessante Par 4-Loch verläuft steil bergauf. Das Loch hat keine Bunker, jedoch befindet sich direkt vor dem Grün eine Baumgruppe, die entscheidenden Einfluss bei der Wahl der Spielstrategie an diesem Loch hat. 

Der Schlag zum Grün kann über die Baumgruppe gespielt werden, wobei eine Bergauflage am Hang vor den Bäumen diesen Schlag erleichtert, da der Schläger durch die Schräglage mehr Loft hat und eine höhere Flug- bahn produziert. Spieler, die den Ball gut steuern können, haben die Möglichkeit die Baumgruppe aus einiger Entfernung entweder mit einem Hook oder einem Slice zu umspielen. Bälle, die kurz vor der Baumgruppe liegen, können mit einem flachen Schlag unter den Ästen der Bäume hin- durch auf das Grün gechippt werden. 

Jeder Spieler sollte bereits auf dem Abschlag eine Entscheidung getroffen haben, mit welcher Strategie er der Baumgruppe vor dem Grün begegnen will, denn schon der Drive entscheidet an diesem kurzen Loch, welche Optionen zum Anspielen des Grüns zur Verfügung stehen. 

Das sehr große Grün weist mit Ausnahme einer halbkreisförmigen Welle im vorderen Bereich kaum Schwierigkeiten auf, so dass einem guten Score nach einer erfolgreichen Überwindung der Baumgruppe nichts im Wege steht.

Bahn14_bigUm auf dem kürzesten Loch des Golfplatzes einen guten Score zu erzie- len, sind präzise Schläge notwendig. Kurz nach dem Abschlag muss eine kleine Schneise durchspielt werden. Golfer, die bevorzugt einen Fade spielen, sollten ihren Ball deshalb weit rechts auf dem Abschlag aufteen, um Platz für die gewünschte Flugkurve zu gewinnen. 

Spieler, die den Ball mit einem Draw schlagen wollen, sollten dement- sprechend von links abschlagen. Das Grün dieser Bahn wird im gesam- ten vorderen Bereich durch einen lang gezogenen Bunker verteidigt, so dass kein flaches Anspielen möglich ist. Die Puttfläche ist stark onduliert. 

Die einzelnen kleinen Plateaus dieses Grüns, auf denen die Fahne gesteckt werden kann, sind durch Wellen und Hügel voneinander getren- nt. Für eine gute und realistische Chance auf ein Birdie an diesem Loch reicht es daher nicht, „nur“ das Grün zu treffen, sondern es muss auch die richtige Stelle auf dem Grün getroffen werden. Auf Grund der gerin- gen Länge des Loches ist dieses aber eine durchaus lösbare Aufgabe.

Bahn15_bigEine Fülle unterschiedlicher Spielstrategien ist an diesem Loch auf Grund des breiten Doppelfairways möglich. Der Abschlag kann zum Beispiel in die breite Landezone zwischen den drei Fairwaybunkern auf der linken Seite und dem L-förmigen Bunker auf der rechten Seite gespielt werden. 

Ein Anspielen des Grüns aus dieser Position ist jedoch schwierig, denn das Grün liegt quer zur Anspielrichtung und der kleine Bunker vor dem Grün muss mit einem langen Schlag überspielt werden. Einfacher ist es, das Grün von der rechten Fairwayseite aus anzugreifen. Hierzu muss der Abschlag allerdings nahe an das Schutzgebiet der „Heidelerche“ – das nicht betreten werden darf – herangespielt werden. 

Optimal ist ein Drive kurz vor den Knickpunkt der Spielbahn. Als Belohnung für einen gelungenen Schlag in die kleine Landezone bleibt ein nur kurzer Schlag in das sehr lange und sehr schmale Grün. Das Grün darf nicht rechts verfehlt werden, denn hier befindet sich ebenfalls die Heidelerchen-Schutzzone. Links neben dem Grün erschweren einige Hügel das Anspiel zur Fahne.

Bahn16_bigDas lange Par 4-Loch eröffnet das starke Par 4 – Par 3 – Par 5-Finish des Golfplatzes.

Ideal ist es, den meist langen Schlag ins Grün von der rechten Spielbahn- seite aus zu spielen, da eine quer zu dieser Anspielrichtung verlaufende riesige Welle in dem zweistufigen Grün auch flache Schläge abbremsen kann. Wird das Grün hingegen von der linken Seite aus angespielt, so müssen zum einen die drei Bunker vor dem Grün überspielt werden und zum anderen können aus dieser Position geschlagene Bälle von der großen Welle abprallen und bis in den Bunker rechts neben dem Grün springen. 

Aus dieser Anspielrichtung ist deshalb ein Draw der optimale Schlag ins Grün. Von der rechten Fairwayseite in eine gute Anspielposition zu gelangen, ist nicht einfach, denn die drei diagonal über die Spielbahn verlaufenden Fairwaybunker müssen überwunden werden. Zudem lauert auf Höhe des Dogleg-Knickpunktes ein sehr tiefer Bunker, aus dem das Anspielen des Grüns nahezu unmöglich ist. 

Eine clevere 3-Schlag-Strategie an diesem Loch ist, den Abschlag sicher vor den Fairwaybunkern zu platzieren und den zweiten Schlag dann vor dem Grün abzulegen, um mit einem Pitch zur Fahne zu spielen.

Bahn17_bigDer große Bunker vor dem Grün des wohl spektakulärsten der fünf Par 3-Löcher des Golfplatzes sticht schon beim Betreten des Abschlages sofort ins Auge. Fast über die gesamte vordere Breite verteidigt der Bunker das diagonal zur Spielrichtung liegende Grün. Zwei kleine Bunker links neben und rechts vor dem Grün sowie ein großer Bunker hinter dem Grün lassen zudem wenig Platz für verzogene Schläge.

Bei der Schlägerwahl an diesem Loch ist es wichtig, die windexponierte Lage des Grüns auf einem der höchsten Punkte des Geländes zu berück- sichtigen. In der Regel wird an diesem Loch ein langes Eisen oder sogar ein Holz benötigt, wobei ein auf die rechte Grünseite startender Schlag mit einer Rechts-Links-Kurve ideal ist. Der große Bunker vor dem Grün kann so umspielt und der Ball auf dem nach hinten links ansteigenden Grün gestoppt werden.

Bahn18_bigDas erhöhte Tee des Schlussloches erlaubt noch einmal einen schönen Blick über den Golfplatz.

Die Konzentration auf den Drive an diesem Loch sollte jedoch auf Grund der tollen Aussicht nicht verloren gehen, denn gerade an diesem Loch ist ein guter Abschlag die Grundlage für einen guten Score. Ein gerader Drive wird auf dem stark abfallenden Fairway sehr lang ausrollen. Durch die zusätzlich gewonnenen Meter kann das Grün des relativ kurzen Par 5-Loches dann auch von weniger starken Golfern mit dem zweiten Schlag angegriffen werden.

Um das große Doppelgrün zur erreichen, darf der Ball jedoch nicht von dem langen Fairwaybunker auf der linken oder einem der drei kleinen Bunker auf der rechten Seite abgefangen werden. Spieler, die in einem der kleinen Bunker direkt gegenüber der Clubhaus-Terrasse liegen, dürfen sich jedoch des Applauses der Zuschauer auf der Terrasse für einen gelungenen Schlag auf das Grün sicher sein.

Das Grün wird im hinteren Bereich und auf der rechten Seite von Wasser umgeben. Trotzdem sollten die Annäherungsschläge mutig in Richtung der Fahne gespielt werden, um allzu lange Putts auf der fast 2300 Quadratmeter großen Puttfläche zu vermeiden. 

Anfahrt / Infos


  • Anfahrt:
    • Golfplatz Korswandt GmbH
    • Hauptstraße 10
    • 17419 Korswandt
    • Telefon: +49(0)38378-805070
    • Telefax: +49(0)38378-33730
    • E-Mail: info[at]baltic-hills[.]de
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  • Infos:
    • Größe: 57 ha
    • Zahl der Löcher: 18 Loch
    • Platz/ CR-Wert: Par 71

    • Damen (rot): 4889 m
      Slope 127; CR 72,0

    • Damen (blau): 5340 m
      Slope 131; CR 75,2

    • Herren (gelb): 5771 m
      Slope 131; CR 71,4

    • Herren (weiß): 6047 m
      Slope 132; CR 72,9


Baltic Hills Usedom

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